Mamakind? Papakind? Oder doch ganz anders?

Mamakind? Papakind? Oder doch ganz anders?

Kennt ihr die Frage, ob euer Kind eher ein Mama- oder ein Papa-Kind ist? Bei uns würde diese Frage zu einer verblüffenden Antwort führen.

Natürlich hängt der Knuddelkäfer sehr an mir. Schließlich bin ich den gesamten Tag bei ihm. Ich bin fast ununterbrochen seit über 8 Monaten seine Ansprechpartnerin bei allen Bedürfnissen. Mittlerweile beschwert er sich auch schon mal lautstark, wenn ich den Raum verlasse. Also ist er ein Mamakind? Nein, eher nicht.

Wenn Papa Maus am Freitagabend nach Hause kommt, ist der Knuddelkäfer einfach nur begeistert. Ich kann es nicht anders ausdrücken. Seine Augen leuchten und er streckt die kleinen Ärmchen in Richtung seines Papas. Er versucht immer Papa zu sagen und ist Papa in der Nähe interessiert es ihn auch überhaupt nicht, ob ich den Raum verlasse. Jetzt könnte man also denken der Knuddelkäfer ist ein Papakind.

Trotzdem würde ich weder dem einen noch dem anderen zustimmen. Sieht man von reiner Bedürfnisbefriedigung in diesem Zusammenhang ab, ist die Frage ganz einfach zu beantworten. Unser kleiner Mann ist ganz eindeutig ein Schwesterkind. Noch nie gehört? Bei uns passt das aber wie die Faust aufs Auge.

Die Kaisermotte ist seine Nummer eins. Sind sie ein paar Minuten getrennt und die Kaisermotte betritt den Raum sind alle anderen Menschen vergessen. Der Knuddelkäfer gluckst, die Kaisermotte rennt sofort zu ihm und umarmt ihn. Dann strahlen sie sich gegenseitig an. Oft drückt die Kaisermotte den Kleinen und dann spielen sie erst mal zusammen. Erst nach diesem Begrüßungsritual macht die Kaisermotte mit dem weiter, was sie eigentlich machen wollte. Der Knuddelkäfer beobachtet sie ununterbrochen. Weint er im Laufgitter oder Bett kann ich mir sicher sein, dass die Kaisermotte ihn schnell beruhigen kann. Der Kleine lacht über alles was seine große Schwester macht. Sie ist einfach sein Sonnenschein und vertreibt jegliche schlechte Babylaune. Deshalb würde ich immer antworten: Der Knuddelkäfer ist ein Schwesterkind.

Natürlich liebt der Kleine auch seinen großen Bruder und der kümmert sich genauso liebevoll wie seine Schwester. Im Januar hatte ich bereits über das selbstverständliche Bemuttern des kleinsten Mitbewohners durch die beiden großen Mäusekinder geschrieben. Das hat sich seit dem auch nicht geändert. Eher im Gegenteil die Verbindung unsere kleinen Rasselband wird immer enger. Mit jedem Tag wachsen sie mehr zusammen. Es ist eine Freude diese Geschwisterliebe zu beobachten und ich hoffe, dass sie sich diese Liebe bewaren und auch später immer zusammenhalten.



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