1000 Fragen an mich selbst – #12

1000 Fragen an mich selbst – #12

Weiter geht es mit den nächsten 20 Fragen von Johanna von pinkepank.

Wieder ganz nach dem Motto: Wer bin ich, was macht mich aus und wo will ich hin? Spannende Fragen und noch spannendere Antworten.

 

Wer von vorne beginnen will, die Antworten zu den Fragen 1-2021-4041-6061-8081-100101-120121-140141-160161-180181-200 und 201-220 sind bereits online.

 

1000 Fragen an mich selbst – #12

 

221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Ich denke ebenso wie es Liebe auf den ersten Blick gibt, kann es Freundschaft auf den ersten Blick geben. Wobei beides auf Sympathie beruht, die man unbewusst bereits in den ersten Sekunden des Kennenlernens erkennt.

Das heißt aber nicht, dass sich nicht sowohl Liebe als auch Freundschaft erst wirklich ausprägen, wenn man sich nach und nach besser kennen lernt. Dieser erste Vertrauensbonus ist genau das, ein Bonus, nur stetige Arbeit an der Beziehung kann diese festigen.

 

222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

Ich versuche regelmäßig kleine Pausen in meinen Alltag zu integrieren. Das tut mir gut und somit auch meiner Familie, weil eine ausgeglichene Mama den täglichen Familientrubel mit viel mehr Gelassenheit managed.

 

223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Gute Frage. Ich denke in der Pubertät habe ich für einen Jungen geschwärmt, den ich zwar äußerlich, aber bestimmt nicht innerlich gemocht habe. Deshalb ist es auch genau das geblieben eine kleine Schwärmerei.

 

224: Steckst du Menschen in Schubladen?

Schubladen helfen uns die Welt zu sortieren. Deshalb landen bei mir auch oft Menschen darin. Bei mir werden die einzelnen Schubladen aber durch recht unemotionale Kriterien beschrieben. Eher so in der Art Eltern, Blogger, Arbeitskollegen.

Darüber hinaus bewerte ich Menschen eher anhand ihrer individuellen Charaktereigenschaften und ja ich schreibe hier bewerte, denn ich habe eine Meinung zu den Menschen, die ich kenne. Zum Glück ist diese Meinung nie in Stein gegossen und meistens recht positiv.

 

225: Welches Geräusch magst du?

Ganz klar: glücklich lachende Menschen.

 

226: Wann warst du am glücklichsten?

Ich persönlich versuche immer genau jetzt am glücklichsten zu sein. Irgendwie würde ich es sehr traurig finden, wenn ich zu einem Zeitpunkt in der Vergangenheit glücklicher gewesen wäre.

Bisher ist mir das immer gelungen und ich wünsche mir von Herzen, dass das auch immer so bleiben wird. Deshalb lautet die Antwort: genau jetzt!

 

227: Mit wem bist du gern zusammen?

Mit meiner Familie. Meine Lieblingsmenschen für die ich unendliche Liebe empfinde.

 

228: Willst du immer alles erklären?

Oh ja. Wobei ich diese Frage jetzt nicht auf meine Gefühle beziehe sondern auf logische Zusammenhänge und Allgemeinwissen. In der Beziehung bin ich ein echter Klugscheißer. Das kommt mir bei den Warum-Fragen meiner Kinder sehr zu gute.

Bei anderen Menschen habe ich mich jedoch in den letzten Jahren schon sehr gebessert. Hoffe ich.

 

229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Wenn ich eine Angst, die ich habe benennen sollte, wäre es meine Spinnenphobie und nein, die habe ich bei weitem noch nicht überwunden.

Ansonsten bin ich nicht sehr ängstlich und kann deshalb keinen Zeitpunkt angeben.

 

230: Was war deine größte Jugendsünde?

So spontan fällt mir das nichts ein. Ich hatte wohl eine ziemlich langweilige Jugend. Glücklich war ich trotzdem.

 

231: Was willst du einfach nicht einsehen?

Das nicht alle Menschen so ticken wie ich. Ich bin da manchmal sehr blauäugig und dann sehr überrascht, wenn ich ausgenutzt werde.

 

232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Wie ich als Kleinkind fein säuberlich die Kohlen auf der Couch aufgereiht hatte.

 

233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?

Irgendwie habe ich nicht das Verlangen in die Vergangenheit zu reisen und einen Tag in meinem Leben noch einmal zu erleben. Ich denke das liegt daran, dass ich im Hier und Jetzt so glücklich bin.

 

234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Diese Frage lässt mich grübeln. Spontan würde ich sagen mehr Zeit, aber ehrlich gesagt geht das wohl nur, wenn wir mehr Geld hätten. Deshalb bräuchte ich wohl beides, wobei mir Zeit mit meinen Lieben auf jeden Fall wichtiger ist.

 

235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Wenn ich mir aussuchen könnte was ich sehen kann, dann schon. Ich würde dann so praktische Dinge wie die Lottozahlen der nächsten Woche nachschauen.

Was ich auf keinen Fall wissen wollte wären solche Dinge wie wann jemand stirbt.

 

236: Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Meistens schon.

 

237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Ja, einmal, aber als ich die Polizei am Handy hatte, sind die anderen sofort abgehauen. Ein Glück.

 

238: Hast du einen Tick?

Oh ja, einen gut riechenden.

 

239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Glück ist für mich immer der Moment. Ansonsten würde ich dem Glück immer hinterher rennen müssen und das möchte ich nicht.

 

240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit meiner Familie, aber ich hoffe dass es noch lange Zeit dauert bis dahin.

 

Damit sind die nächsten 20 Fragen beantwortet. Ich hoffe euch hat auch dieser Einblick in die Frau hinter Mama Maus gefallen.

 

Nächste Woche geht es mit den nächsten 20 Fragen weiter.

 

1000 Fragen an mich selbst - Teil 12 - Ein Selbstfindungstrip der anderen Art.



2 thoughts on “1000 Fragen an mich selbst – #12”

  • Liebe Mama Maus,
    ich finde es richtig toll, dass du noch immer dabei bist. Und es ist unheimlich schön, dass du mit dir und deiner Umwelt immer im Reinen zu sein scheinst. Und Frage 232 ließ mich ordentlich schmunzeln. 🙂

    Herzliche Grüße

    • Hallo Julie,

      und ich freue mich sehr, dass du immer noch meine Antworten liest 😉

      Ja, vor allem beim Beantworten dieser Fragen habe ich selbst gemerkt, wie glücklich ich mich eigentlich schätzen darf und wie glücklich ich bin genau mein Leben zu leben.

      Meine Mutter, die den Kohlenstaub zwei Mal (!) entfernen durfte – jetzt wird mir so einiges klar im Bezug auf den Unfug, den unsere Kinder anstellen – findet diese Geschichte im Nachhinein auch sehr witzig.

      Viele Grüße
      Mama Maus

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